Der Verkehrsverbund Luzern (VVL) hat mehrere Optimierungen und Erweiterungen im öffentlichen Verkehr für den Fahrplan 2025 beschlossen, welche ab dem 15. Dezember 2024 gelten. Die wichtigsten Änderungen umfassen folgende Verbesserungen.
- Erweiterungen der Bus- und Bahnlinien:
- Die Linie 23 wird bis nach Hünenberg verlängert, um bessere Verbindungen nach Rotkreuz zu schaffen.
- Einführung der neuen Buslinie 214 von Kriens über Littau nach Malters, die Reisezeiten signifikant verkürzt.
- Neue Züge des Typs MIKA auf den Linien S6, S7 und RE7 für erhöhten Fahrkomfort.
- Einführung eines durchgehenden Halbstundentakts von Montag bis Samstag auf der Strecke Langenthal-Huttwil-Willisau-Wolhusen.
- Zusätzliche Kurse auf der S-Bahn S41 zwischen Luzern und Horw sowie Doppeltraktionen auf der S9 im Seetal.
- Ausbau am Wochenende:
- Linie 24 fährt sonntags sowie an allen Wochentagen bis 22.00 Uhr viertelstündlich.
- Verbesserte Sonntagsverbindungen auf mehreren Strecken, darunter Udligenswil-Rotkreuz und Beromünster-Hildisrieden-Rain.
- Verdichtung des Halbstundentakts und Einführung neuer Frühkurse auf der Linie 65 in der Region Sursee.
- Erweiterte Angebote für Freizeitreisende:
- Verdichtetes Angebot der Linie 71 ins Eigenthal während der Sommer- und Herbstferien.
- Zusätzliche Verbindung der Linie 232 von Langis nach Entlebuch Bahnhof an Wochenenden in der Sommersaison.
- Optimierungen der Linie 241 in Sörenberg während der Sommersaison und Verlängerung der Linie 653 bis Weggis Seilbahn.
- Kapazitätserhöhungen und Zuverlässigkeit:
- Zusätzliche Kurse auf stark frequentierten Linien, z.B. Linie 73 und Linie 8 für Schülerverkehr.
- Vier zusätzliche Kurse auf der Linie 1 während der morgendlichen Hauptverkehrszeit.
- Stabilisierungsmassnahmen in der Region Sursee, u.a. zusätzliche Fahrzeuge auf der Linie 62 von Ruswil nach Sursee.
- Nachtnetz-Erweiterungen:
- Verlängerung der Nacht-S-Bahn SN1 bis Olten mit neuen Haltestellen.
- Erweiterung des Nachtbus N3 von Küssnacht a.R. nach Arth-Goldau.
Die Änderungen basieren auf der positiven Nachfrageentwicklung und mehreren Anliegen aus der Fahrplanvernehmlassung. Einige Eingaben werden weiter geprüft und könnten in zukünftigen Fahrplanjahren umgesetzt werden. Dies teilte der Verkehrsverbund in seiner Medienmitteilung von 10. September 2024 mit.
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